Die schönsten Almen Südtirols

Oben auf den Bergen liegen hochgelegene Viehweiden mit meist einem Bauernhof. Sie werden oft nur im Sommer bewirtschaftet. Es sind Bauernhöfe für drei bis vier Monaten im Jahr. Wenn der Schnee geschmolzen ist, und die Wiesen nicht mehr matschig sind, kommen sie in die Berge: Senner und Sennerinnen. Das sind Bauern auf Zeit. Es gibt sie überall in Europa, dort wo es hohe Berge gibt.

Für die Bauern im Tal ist es wichtig, dass sie über den Sommer hinweg das Gras der Wiesen schonen können. Dann bekommen sie aus den Talwiesen leichter Heu zum Füttern für die Wintermonate. Sie schicken ihre Kühe mit den Sennern in die Sommerfrische auf hochgelegenen Weiden. Oft bekommt ein Senner von verschiedenen Bauern Kühe ausgeliehen. Damit keine Kuh verloren geht, trägt fast jede eine Glocke.

Die Milch in den Bergen wird von den Sennern oder Sennerinnen zu Käse, Butter und Buttermilch verarbeitet. Außerdem gibt es hoch oben auf der Alm noch Ziegen, Schweine und Hühner. Es gibt viel Arbeit. Es kommen auch noch Bergwanderer vorbei mit großem Hunger, die dann kulinarisch, je nach Ortschaft verwöhnt werden.

Almen in Südtirol

Südtirols Almgebiet

Rund 34 Prozent von Südtirol besteht aus Almgebiet. Es gibt ca. 1700 Almen in Südtirol wo rund 73.000 Tiere im Sommer auf der Weidefläche verbringen.

Südtiroler Almhütten

Eine Hütte mit herrlicher Aussicht, frischer Höhenluft und für Gäste ein köstliches Essen das wünscht sich jeder Wanderer und jeder Gast. Die in Südtirol bewirtschafteten Almhütten, von denen es genügend gibt, bieten einiges: traditionelle Südtiroler Kost mit frischen Spezialitäten von der Alm, sowie vielfältige und bodenständige Produkte. Das ist ein wahrer Genuss.