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Südtiroler Apfel

Seit Juli 2005 sind 13 Apfelsorten, die unter der Südtiroler Apfelmarke verkauft werden, als lokale Herkunft gekennzeichnet. Der Südtiroler Apfel ist weit über die Grenzen hinaus bekannt und beweist somit auch welche außergewöhnliche Produktqualität dieses Obst aufweist.
Seit 100 Jahren ernten Südtiroler Äpfel, die dank frischer Bergluft und längerer Sonneneinstrahlung im Hochland gedeihen. Die Bedingungen für den Anbau in Südtirol sind ideal.

Südtiroler Apfel

Besondere Eigenschaften des Apfels

Besonders durch die fruchtbaren Böden und der naturnahen und umweltschonenden Anbaumethode zeichnet sich unser Land aus. Die warmen sonnigen Tage, die kühlen Nächte und die Höhenlage (200-1.000 m) sind ideale Anbaubedingungen für den Apfel. Er hat einen intensiven Geschmack, frisches Aroma und eine gute Haltbarkeit. Die Stärke der Apfelwirtschaft liegt im integrierten Anbau aber auch im biologischen Anbau.

Anbau der Äpfel

Böden, Bäume und Früchte werden umweltschonend bearbeitet, gepflegt und Schädlinge auf natürlicher Weise bekämpft. Es wird auch natürliches Pflanzenmaterial verwendet. Äpfel wirken durstlöschend da sie aus 85 % Wasser bestehen. Sie enthalten kaum Fette dafür viele wertvolle Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Die meisten Vitamine sind direkt unter der Schale.

Apfelsorten: Welche Apfelsorten gibt es in Südtirol?

In Südtirol werden viele verschiedene Sorten angebaut. Man sucht aber immer weiter nach neuen innovativen und interessanten Apfelsorten.

  • Barabern: sehr knackig, saftig süßsäuerlich
  • Gala: knackig, fest, wenig Säure
  • Jonagold: saftig, aromatisch, süßsäuerlich
  • Topaz: süßsäuerlich, aromatisch, saftig
  • Fuji: knackig, fest, saftig, sehr süß
  • Granny Smith(grün): fest, säuerlich ,saftig
  • Red Delicious: fest, saftig, süß, aromatisch
  • Morgenduft: fest süß säuerlich
  • Elstar: saftig, sehr aromatisch, süßsäuerlich
  • Golden Delicious: saftig ,süß, aromatisch
  • Pinova: sehr aromatisch, fest, knackig

Inhaltsstoffe eines Apfels

Der Apfel besteht aus 85%Wasser, enthält kaum Fette, aber viele Vitamine (bes.Vit.C 12mg/100gr) Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. 

100gr Äpfel liefern 53 Kilokalorien. Diese Energie stammt zum großen Teil aus Fruchtzucker, welcher leicht verdaut wird. Der Fruchtzucker gelangt über das Blut direkt in die Muskeln und wird dort sofort in Energie umgewandelt.

Südtirol g.g.A.

Diese Angabe dürfen 13 Apfelsorten tragen. Sie steht für „geschützte geografische Angabe „und ist ein Gütesiegel für die geprüfte Qualität und Herkunft des Südtiroler Apfels.
 

Verwendung und Zubereitung des Apfels

Es gibt sehr viele Apfelrezepte. Bei uns in Südtirol sind der Apfelsaft und der Apfelstrudel am bekanntesten.

Herkunft des Apfels

Die ersten Äpfel kommen aus Kasachstan. Die ehemalige Hauptstadt Alma Ata bedeutet: Vater der Äpfel. Auf einem uralten Handelsweg gelangten die Bäume nach Westeuropa und die Griechen kultivierten und veredelten sie. Die Griechen verbreiteten sie in den von ihnen eroberten Ländern. Besonders die Klöster betrieben den Apfelanbau. Früher, sogar viele Jahrhunderte wurden die Apfelbäume zur Selbstversorgung der bäuerlichen Familien rund um die Hofstelle angepflanzt. Im Jahre 1867 errichtete man die Bahnlinie über den Brenner rund der Apfelexport wurde dadurch erleichtert. Der Apfel wurde als Luxusgut bis zu den Kaiserhöfen nach Wien, Berlin und St. Petersburg gebracht. In dieser Zeit errichteten Obsthändler Magazine zur Lagerung der Ernte. Die ersten Genossenschaften entstanden im Burggrafenamt Ende des 19. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert kamen erstmals technische Neuerungen (Traktor, Sprüh-und Mulchgeräte.) zur Anwendung.

Das Apfelland Südtirol

In Südtirol wird Apfelanbau von ungefähr 7ooo Bauern auf einer Fläche von 18.400 Hektar betrieben. Jeder Bauer bewirtschaftet durchschnittlich 2,5 ha. Die meisten Betriebe sind Familienbetriebe. Es werden jährlich mehr als 1 Mio. Tonnen Äpfel der verschiedenen Sorten geerntet.

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I mog Südtirol – Tipp

• Äpfel an einem kühlen Ort lagern.
• Äpfel nicht mit anderen Früchten lagern. Dadurch kann man Äpfel länger lagern
• Spruch: Ein Apfel am Tag, und der Doktor kann bleiben, wo er mag!

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