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Städte Südtirols

Südtirol, die nördlichste Provinz Italiens, hat 531.178 Einwohner und insgesamt 116 Gemeinden. Hier findet man unverwechselbare, vielfältig, gepflegte Landschaft auf kleinsten Raum, weltberühmte Berge, eine lebendige Kultur, liebenswürdige Menschen und eine touristisch gut ausgebaute Infrastruktur. Jeder Ort hat seinen eigenen Reiz. In den lebendigen Städten findet man verschiedenen Museums, Sehenswürdigkeiten und gut erhaltene mittelalterliche Dörfer. Wir haben acht Städte. Die Großstadt Bozen mit mehr als 100.000 Einwohnern ist die Landeshauptstadt. Weniger Einwohner leben in den anderen 7 Städten: Kurstadt Meran, Domstadt Brixen, Leifers, Bruneck, Fuggerstadt Sterzing, Künstlerstadt Klausen oder in Glurns.

Südtiroler Sprache

64 % der Bevölkerung erklären sich der deutschen Sprachgruppe zugehörig, 25,84 % der italienischen Sprachgruppe und 4,52 % der ladinischen Sprachgruppe.

Mehr Zahlen und Fakten über Südtirol!

Die 8 Städte in Südtirol

Bozen

Bozen mit 107.000 Einwohnern liegt in einem Tal inmitten hügeliger Weinberge und gilt als Tor zur Gebirgskette der Dolomiten. Sie ist eine lebendige, spannende Metropole und einzige Großstadt Südtirols geworden. Sie ist auch die Landeshauptstadt. Seit 1964 ist sie auch Bischofssitz und seit1997 finden wir eine Freie Universität. Auf Grund ihrer Biodiversität ist sie ein wichtiger Begegnungsort zwischen dem deutsch- und der italienischsprachigen Kultur –und Wirtschaftsraum geworden.

Meran

Meran mit 40.000 Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt Südtirols im Burggrafenamt. Jeweils 50 % der Bevölkerung setzt sich aus deutsch –und italienischsprachigen Einwohner zusammen. Bereits Jahrhunderte lang war Meran die Landeshauptstadt Tirols. Bereits ab den 19.Jh wurde sie als Kurort bekannt. Die Passer durchfließt die Stadt, deshalb trägt Sie auch den Namen Passerstadt. Das Klima ist mediterran geprägt. Die Berge rund herum schützen vor Niederschlägen und vor kalte Winde. Im Winter ist es trocken und im Sommer feucht. 

Brixen

Brixen mit 22.000 Einwohnern, auch Bischofstadt genannt, liegt im Eisacktal. Sie ist eingebettet zwischen Rienz und Eisack umgeben von vielen Apfelwiesen und Weinbergen. Brixen ist nach Bozen und Meran die drittgrößte Stadt und zählt zu den ältesten Städten Tirols. Hier finden wir ein Zusammenspiel von gemütlichen Gassen und einer lebendigen Innenstadt, von umliegenden romantischen Dörfern sowie ein Natur- und Kulturerlebnis im Sommer wie im Winter.

Leifers

Leifers mit 18.000 Einwohnern liegt im Südtiroler Unterland im grünen Tal der Etsch. Sie ist die viertgrößte Stadt Südtirols und seit 1985 als jüngste der acht Städte Südtirols erhoben worden. Neben Bozen hat sie den größten Anteil an italienisch sprachigen Einwohnern. Früher befand sich hier eine Siedlung der Räter, später wurde es ein kleines Bauerndorf. Da es in der Nähe der Landeshauptstadt liegt, siedelten sich dort immer mehr Menschen an und es wurde eine Stadt.

Sterzing

Sterzing liegt im Wipptal, im Norden Südtirols und ist die erste Stadt südlich des Brenners mit 7.100 Einwohnern. Sie wird auch Fuggerstadt genannt. Sie wurde durch den Bergbau bekannt und belebt. In dieser Stadt entdeckt man prächtige Bürgerhäuser und mittelalterliche Plätze, malerische Einkaufsstraßen für Kunst- und kulturinteressierte Menschen. Auch trifft man gotische Kirchen, ehrwürdige Museen und mittelalterliche Burgen.

Bruneck

Bruneck ist der Hauptort des grünen Pustertals mit 16.774 Einwohnern und die fünftgrößte Stadt Südtirols. Umgeben ist die Stadt von Orten der Ruhe wie dem Schloss Bruneck oder dem Soldatenfriedhof. Man findet   hier vier imposante Stadttore, Fassaden mit kunstvollen Giebeln und in der schönsten Einkaufsstraße Südtirols zahlreiche Schaufenster und Einkehrmöglichkeiten. Sehenswert sind auch Kirchen in der Stadt wie die Pfarrkirche mit dem wertvollen Kruzifix von Michael Pacher oder der Ursulinenkirche.

Klausen

Klausen mit 5.200 Einwohnern liegt inmitten des Eisacktales und ist von Kastanienhainen und Weinbergen umgeben. Ebenso finden wir sonnige Hänge und verstreute Bauernhöfe, die ein einmaliges Bild gestalten. Die Sarntaler Alpen und die Dolomitenzacken machen das Bild komplett. Wir finden auch historische Ansitze wie Schloss Koburg oder Summersberg. Es wird auch Künstlerstädtchen genannt. Albrecht Dürer hat das Städtchen als Hintergrund seines Kupferstichs “Das große Glück“ genommen. Die Altstadt wird vom Kloster Säben überragt.  Die Fassaden, die breiten Erker, die alten Wirtshausschilder und der Loretoschatz sind besonders nennens- uns sehenswert.

Glurns

Glurns im oberen Vinschgau, mit 950 Einwohnern ist eine der kleinsten Städte der Alpen und als einzige Stadt mit einer gut erhaltenen Stadtmauer und einem mittelalterlichen Stadtkern. Sie konnte sich das mittelalterlich geprägte Stadtbild bis heute erhalten. An den hölzernen Wehrgängen kommt man zu sechs Turmrondelle. Dort kann man das Etschtal sehen und vergangene Zeiten fühlen. Sehenswert ist auch die Laubengasse in der immer wieder Märkte mit traditionellem Handwerk stattfinden.