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Wanderung rund um den Peitlerkofel – Peitlerrunde

Der Peitlerkofel ist der höchste Berg mit seinen 2875m der Peitlerkofelgruppe in den Dolomiten. Er wird auch Eckpfeiler der Dolomiten genannt. Der westliche Nebengipfel mit 2813m wird Kleiner Peitler genannt. Es gibt mehrere Ausgangspunkte: Zanser Alm bei St. Magdalena in Villnöß, vom Würzjoch oder von Campill in St. Martin in Thun.

Video – Peitlerrunde

Video-Peitlerkofel

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Inhaltsverzeichnis

Anfahrt Würzjoch

Meine Schwester, mein Vater sowie Schwager und ich sind in der Früh von Zuhause aus mit unserem Auto gestartet. Wir fuhren auf die Plosestraße (SP29) vorbei an den Dörfern Klerant, Mellaun St. Andrea und Afers weiter bis Palmschoss. Hier bogen wir rechts ab und folgten weiter der Landesstraße SP29 vorbei an der Edelweißhütte (Einkehrmöglichkeit) und der Halshütte (Einkehrmöglichkeit) bis zum Würzjoch.

Anfahrt Parkplatz >

Start am Parkplatz Würzjoch/Börz

Am Würzjochpass angekommen, parkten wir unser Auto gleich rechts am Parkplatz (kostenpflichtig). Hier nahmen wir unsere Sachen und gingen auf die gegenüber liegende Ütia de Börz. Dort legten wir eine kurze Pause ein und bestaunten den vor uns liegenden Peitlerkofel mit 2875m. Wir besprachen kurz ob wir im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn die Runde machen sollten. Wir entschieden uns für die Route im Uhrzeigersinn, da die Peitlerscharte leichter zu bewältigen ist.

Vom Würzjoch zur Göma Hütte (Ütia de Göma)

Wir marschierten los! Die Wanderung führte uns zunächst über die breite Forststraße Richtung Peitlerkofel. Es ging an einem Aussichtspunkt (Peitlerkofel Blick), privaten Almhütten, Blumenwiesen zur Almhütte Munt de Fornella. Der Blick auf den vor uns liegenden Peitlerkofel und den Aferer Geisler war einmalig und wir machten Bilder. Bei der Hütte bogen wir nun links ab folgten weiter dem Wanderweg, der nun etwas schmaler geworden ist. Vorbei an großen Steinen und Felsbrocken wanderten wir zunächst leicht auf und abwärts über Stock und Stein, vorbei an Zirmbäumen und Almwiesen zur Göma Hütte (Ütia de Göma). Hier kehrten wir ein und stärkten uns mit einem schmackhaften Café, genossen die Sonnenterasse und schauten den Bergbauern bei der Heuarbeit zu.

 

Von der Göma Hütte zum Göma Joch und weiter zur Vaciara Almhütte

Nach der Café Pause starteten wir wieder los. Zunächst leicht abwärts an den Blumenwiesen vorbei, dann über den schmaleren und steileren Wanderweg durch den Wald hinauf bis zum Gömajoch. Wir staunten über die Aussicht auf die Dolomitengipfel: Punta Penia (3343m), die westliche Puezspitze, Pizadales Diesc (3026m), Piza dales Nü (2963m) und weitere. Wir machten kurz Rast. Weiter führte uns der Weg entlang der Almwiesen am Fuße des Peitlerkofel (Rückseite) bis hin zur Vaciara Almhütte. Wir wurden gleich freundlich empfangen und suchten uns einen Platz in der Sonne. Wir bestellten was zu essen den wir waren bereits hungrig und es war um die Mittagszeit. Kurz entschlossen bestellten wir Spiegeleier mit Speck und Kartoffel, Jause Brettl sowie Kaiserschmarren. Es war ein wahrer Genuss.

Einkehrschwung Vaciara Almhütte und Peitlerscharte

Nach der Stärkung folgten wir der Forststraße zunächst mit angenehmer Steigung, vorbei an privaten Almhütten, Blumenwiesen und den Bergbauern, die gerade ihr Arbeit auf den Wiesen verrichten.  Nun lag der letzte und etwas schwerer Teil vor uns, der Weg zur Peitlerscharte. Der Weg wurde nun etwas steiler und anspruchsvoller und der letzte Stufenweg hatte es In sich. Es waren viele Wanderer unterwegs, sie grüßten freundlich. Mit der einen oder anderen kleineren kurzen Pause erreichten wir schließlich die Peitlerkofelscharte. Hier war die Weggabelung der Gipfeltour auf den Peitlerkofel sowie der Rundwanderung rund um den Peitlerkofel. Wir machten kurz Rast und blickten auf den vor uns liegenden Abstieg über die Peitlerscharte.

Peitlerscharte zurück zum Parkplatz Würzjoch

Wir marschieren los! Abwärts wanderten wir nun über den Wandersteig vorbei an Geröll, Felsbrocken zick zack hinunter. Der Weg war teils etwas rutschig, aber wir hatten gutes Schuhwerk und somit keine Probleme. Auch die mitgeführten Wanderstöcke waren hier eine große Hilfe. Hintereinander wanderten wir hinunter und blickten immer wieder um uns. Es war sehr schön. Schließlich hatten wir diesen Teil nun sehr gut gemeistert und machten uns auf zum letzten Teil der Wanderung. Bei einer Weg Abzweigung hielten wir uns rechts und folgten leicht auf und abwärts dem Wanderweg bis zur Munt de Fornella Hütte. Schließlich wanderten wir wieder über den Forstweg zurück zum Parkplatz. Wir packten unsere Sachen ins Auto, blickten ein letzten Mal auf den Peitlerkofel und machten uns auf den Heimweg. Entschlossen waren wir uns einig, wir kommen wieder und das nächste Mal besteigen wir den Peitlerkofel!

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I mog Südtirol – Tipp

➤ Die Tour kann man erweitern und den Gipfel des Peitlerkofel besteigen
➤ Die Tour kann man erweitern und zur Schlütterhütte wandern

Einkehrmöglichkeiten

Cir Hütte (Ütia Cir)

Finden wir in St. Martin in Thurn auf 2000m.Hier vereinen sich Gastronomie, Architektur und Brauchtum. Man kann in die Vergangenheit eintauchen sowie auch in das Herz der heutigen ladinischen Welt. Diese kleine Einladende Hütte liegt am Fuße des Sass de Putia. Sowohl Innen wie Außen können sie die unberührte Natur genießen und Südtiroler Biere, Getränke und Spezialitäten verkosten. 

Ütia de Börz

ist ein gemütliches Berghotel in St Martin in Thurn, auf 2006m, auf der Passhöhe des Würzjoches, inmitten der schönen Natur am Tor des Naturparks Puez-Geisler Dieses Gasthaus hat eine einfache Bar, ein Restaurant und eine saisonale Terrasse-Hier können Sie auch traditionelle Gerichte aus der Region verkosten.

Munt de Fornella

Diese kleine, urgemütliche Hütte unter den Wänden des Peitlerkofels in St. Martin in Thurn auf 2080m, hat einen Spielplatz, ist ein Ausflugsziel für Familien und älteren Wanderbegeisterten. Aus der Küche gibt es typische Ladinische Gerichte und die Milch kommt von den eigenen Kühen.

Göma Hütte (Ütia de Göma)

Diese schön gelegene Berghütte liegt im Naturpark Puez-Geisler, nordöstlich vom Peitlerkofel und südöstlich vom Würzjoch in Untermoi. Hier findet man den Himmel auf Erden mit reichhaltigen Gerichten.

Vaciara Almhütte

Liegt am Fuße des 2875m hohen Peitlerkofels und zählt in Südtirol, zu den Hütten, die am schönsten gelegen sind. Auf 2090m wird sie von den Dolomiten umgeben. Sie ist nur im Sommer (Juni bis Oktober) geöffnet und die Gäste kehren gerne ein Eine gemütliche Bank, gutes Essen, ein herrlicher Blick auf Piz de Peres, Lavarella, Lagazuoi, Puez, Civetta lassen Herzen höherschlagen.

Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft

Fragen und Antworten zur Wanderung

Das Würzjoch liegt auf 2006m.

Ja der Parkplatz ist kostenpflichtig.

Der Peitlerkofel ist 2875 m hoch.

Nein, ist nicht für Fahrräder geeignet

Ja das findet man. In der „ Ütia de Börz „ gibt es Zimmer.

Ja. Sehenswert ist das Museum Ladin, welches der Kultur und dem Ladinischen Volk gewidmet ist, sowie der Lehrpfad „Tru Vistles“ ein leichter Spaziergang. 

 

 

Stefan Gostner - I mog Südtirol

Stefan Gostner - I mog Südtirol

Griaßt enk - Ich, Stefan Gostner aus Brixen, habe jede Wanderung für Euch ausgesucht, getestet, dokumentiert und verfilmt. Folgen Sie unseren Fußstapfen und genießen Sie Südtirol auf besondere Art und Weise.

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